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Geschichte der Damenmode von damals zu heute

Über die Damenmode im Mittelalter
Natürlich hat sich die Damenmode im Laufe der Geschichte gewandelt und weiter entwickelt. Im Mittelalter trug die Bauersfrau im Wesentlichen lange einfach genähte Kleider aus selbst gewebtem Leinen Stoff. Manchmal färbte man ihn mit Naturfarben ein, die man aus Blaubeeren, Spinat roten Rüben, Walnuss schalen oder Safran gewann. Unterwäsche trug man kaum außer in sehr kalten Monaten ein Hemd aus Wolle oder Leinen. Im Sommer ging Frau barfuß, im Winter trug sie meist Bund Schuhe aus selbst gegerbtem Leder, umwickelt mit Hanfseil oder Holz Pantinen mit Socken aus selbst geschorener, selbst gesponnener und selbst gestrickter Schafwolle. Der Adel ließ sich damals bald seine Kleidung aus von der Ferne eingeführter Seide weben und kunstvoll anfertigen. Auch Samt aus China wurde herangeschafft und zu schönen, langen bestickten und mit Perlen genähten Kleidern verarbeitet. Dazu trugen die Damen bei Hofe oft eine Schleppe und einen kunstvoll genähten Umhang.

Aufbruch in den 50er Jahren
Bis in die fünfziger Jahre hinein wurde Kleidung in unsren Breitengraden vor allem aus Naturstoffen gefertigt. Baumwolle, Leinen, Wolle, Samt wurden zu immer schöneren Kleidungsstücken verarbeitet. Seit den vierziger Jahren trugen die Damen auch verstärkt und immer lieber Hosen. Die Hosenbeine waren meist ziemlich breit, wie sie Marlene Dietrich zu Beginn der vierziger Jahre favorisiert hatte. Man trug jetzt sowohl weite als auch ganz enge Kleider. Der Petticoat wurde kreiert und unter weiten Röcken getragen. Dazu trugen sehr schlanke Frauen gern einen besonders breiten Gürtel, der ihre schlanke Taille betonte. Die Petticoats wurden bereits aus den Chemiefasern Perlon oder Dederon hergestellt.

Das war auch der Beginn dafür, dass mittlerweile fast alle Stoffe aus Chemiefasern hergestellt wurden oder zumindest einen Anteil an Chemiefasern bekamen. Das brachte auch das gestiegene Selbstbewusstsein der Frauen zum Ausdruck, die jetzt weniger mit der Pflege ihrer Kleidung und mit Bügeln beschäftigt sein wollten. Frauen trugen jetzt auch Hosenröcke und praktische Röcke, Blusen und Pullis. Schließlich drängten immer mehr auch in den Arbeitsprozess. Auch speziell an Mode für Mollige wurde gedacht.

Zurück zu Naturstoffen
Heute besinnen sich die Damen aber wieder mehr auf Körper freundlichere Stoffe wie Leinen, Baumwolle, Wolle, Seide, die zu immer schöneren praktischen aber auch eleganten und festlichen Kleidungsstücken verarbeitet werden.

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